Der Cashflow bringt die finanzielle Leistungsfähigkeit auf den Punkt (Teil 2 von 2)

(WKr) Aufgrund dessen ist der Cashflow eine Größe, mit der sich der Unternehmer immer wieder auseinander setzen sollte. Zwar hat er bei seiner Ermittlung natürlich keine „kreativen Spielräume“, aber er kann und muss sie zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen nehmen. Schließlich erfährt er damit, in welcher finanziellen Position er sich befindet und kann auf dieser Basis über etwaige Veränderungen nachdenken. Mit dem vorhandenen Zahlenmaterial erhält er dabei sofort Aufschlüsse darüber, wo es sich lohnt anzusetzen, um die eigene Leistungskraft zu verbessern. Aber natürlich erfährt er damit auch, ob er richtig gut gewirtschaftet hat. Und eben diese Aufschlüsse sollte man heranziehen, wenn man sich Gedanken darüber macht, wie man derlei Entwicklungen festigen oder ausbauen kann. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Cashflow bringt die finanzielle Leistungsfähigkeit auf den Punkt (Teil 1 von 2)

(WKr) Wie gesund ist das eigene Unternehmen? Ein maßgeblicher Indikator dafür ist der Cashflow. Was sagt der jedoch genau aus? Und welche Rolle spielt er bei der Kreditvergabe?

Zugegeben: Cashflow klingt beim ersten Hinhören etwas missverständlich. Zumindest dann, wenn man versucht, ihn einfach so eins zu eins ins Deutsche zu übertragen. Der Begriff scheint nämlich nahezulegen, es ginge dabei um fließendes Kapital und das trifft es nur teilweise. Diesen Beitrag weiterlesen »

Alles fließt, drum fließe ich mit

Saldo Dispo

(WKr) Gestatten? Saldo Dispo. Ich bin Spaßversteher. Deshalb arbeite ich auch in der Bank. Den größ-ten Spaß hat man dort übrigens, wenn man flüssig ist.

Eigentlich ist ja alles im Leben ein permanentes Kommen und Gehen: Irgendwie befindet man sich stän-dig im Fluss, ist mal hier und mal dort. „panta rhei“ – sagt der griechisch Vorbelastete da. Aber mit den Griechen haben wir in diesen Tagen ja sowieso unsere liebe Mühe und Not. Wenn man nur daran denkt, wie viele schöne Euros sich da schon in nichts aufgelöst haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

5 Punkte, die helfen, eine Krise zu meistern

5 Punkte

(WKr) Vertrauen festigen:
Wenn man sich in einer Krise befindet, muss man Vertrauen schaffen. Das gelingt am besten mit nachvollziehbaren Maßnahmen, die ein klar erkennbares Ziel verfolgen.

Krisenart erkennen:
In einer Krise muss man vor allem wissen, was für eine Form der Krise einen plagt und was ihr Wesen ausmacht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Krisenseismograph (Teil 2 von 2)

Seismograph

(WKr) Strategische Krisen äußeren sich oft in Form einer Stagnation. Die Auftragslage kommt nicht so recht vom Fleck und von den Zuwächsen der Vergangenheit ist man ein ziemliches Stück entfernt. So fängt es häufig an.

Damit stellt sich aber fast zwangsläufig auch die Frage, was die Ursache für eine derartige Krise ist. Oft ist es dabei so, dass Produkte oder Dienstleistungen einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Vielleicht sind auch die Nachfolgeprodukte – sofern sie überhaupt vorhanden sind – einfach noch nicht marktreif. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Krisenseismograph (Teil 1 von 2)

Flüssige Mittel

(WKr) Das Problematische an einer Krise ist, dass es oft reichlich spät ist, bis man das Kind beim Namen nennt. Dabei kündigen sich Krisen eigentlich immer an.

Die meisten Unternehmer sind wirklich nicht blauäugig. Und trotzdem schlittern ihre Betriebe mitunter in die Krise. Und eben die gilt es zu erkennen, am besten so frühzeitig wie möglich.

Eine Krise hat in aller Regel unterschiedliche Ausprägungen. Am häufigsten trifft man jedoch auf Liquiditätskrisen, Ergebniskrisen oder strategische Krisen. All diese Formen der Krise können sich zu einer Existenzbedrohung auswachsen und enden nicht selten im Insolvenzverfahren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Saldo will den Freischwimmer

Freischwimmer

(WKr) Gestatten? Saldo Dispo. Ich bin Spaßversteher. Deshalb arbeite ich auch in der Bank. Und da muss man vor allen Dingen eines können: Schwimmen!

Jeden Tag sitze ich hier und starre auf die Tür. Eigentlich habe ich jede Hoffnung verloren, aber vielleicht kommt er ja doch, der Retter in meiner Not.

Vor allem müsste der eines dabei haben: einen Rettungsring! Nicht dass ich so einen Rettungsschirm ausschlagen würde, aber ich habe so meine Zweifel, dass der mir wirklich helfen könnte. Denn ich habe ja vor allem Angst vor dem Ertrinken, weil ich nicht so gut schwimmen kann. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mittelstand in der Pflicht (Teil 3 von 3)

Willi Kreh BankStrategieBerater

(WKr) Warum die Bank sehr gern nach einem Strategiekonzept schaut
Insgesamt bildet ein schlüssiges Strategiekonzept vor allem die Chance, der Bank zu demonstrieren, dass man das eigene Unternehmen auf der Basis eines nachvollziehbaren und durchdachten Konzepts führt. Denn ein Kredit bedeutet für die Bank ja immer auch ein gewisses Ausfallrisiko, und da will man natürlich so sicher wie eben möglich sein.

Für den Banker ist das Konzept außerdem besonders hilfreich, weil er letzen Endes ja branchenfremd ist und so das Geschäft des Kreditnehmers besser verstehen kann. Und damit kann der Kreditnehmer die Gespräche schon in eine bestimmte Richtung lenken, die ihm vielleicht lieber ist, als die, die es nehmen könnte, wenn sich die Dinge „einfach so entwickeln“.

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Mittelstand in der Pflicht (Teil 2 von 3)

Willi Kreh BankStrategieBerater

(WKr) Formel als Leitgedanke
Damit ein Strategiekonzept aber nicht zu einer reinen Absichtserklärung verkommt, muss es möglichst konkret angelegt sein. Diese scheinbar banale Feststellung ist deshalb so wichtig, weil viele Einlassun-gen hier deutliche Schwächen aufweisen.

In Zukunft mehr Umsatz machen zu wollen, ist eine hehre Zielsetzung, die man jedoch verdichten muss. Dazu bietet sich zum Beispiel eine einfache Formel an, die den Stammlesern meiner Beiträge bereits bekannt ist – die krehaktiv-Formel: Diesen Beitrag weiterlesen »

Mittelstand in der Pflicht (Teil 1 von 3)

Willi Kreh BankStrategieBeater

(WKr) Firmen müssen lernen, ihre Pläne in verständliche Worte zu fassen
Der Mittelstand ist oft ganz schön blank – und zwar nicht nur in Sachen Eigenkapital, sondern auch dann, wenn es um das Thema Strategie geht. Zwar agiert man längst nicht vollkommen kopflos, jedoch bedeutet die oftmals mangelnde Nachvollziehbarkeit ein unnötiges und vor allem unterschätztes Risiko.

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